Neue Richtlinien für Musik Downloads und Kopien
Was Kopien und Downloads angeht hat sich einiges getan. Hier eine Klarstellung was legal und was illegal ist.
Wenige Kopien sind in Ordnung
Innerhalb der Familie oder engsten Freunden darf man einen Musik-Mix brennen bzw. eine Sicherungskopie anfertigen. Es ist jeweils nur eine sehr geringe Anzahl von Kopien zulässig. Eine offizielle Grenze gibt es nicht. Voraussetzung ist, dass man über das Original verfügt.
Kopierschutz nicht umgehen
Sollte ein Kopierschutzt bestehen, darf ausschließlich analog kopiert werden, z.B.von CD auf Kassette oder über den Audioausgang der Soundkarte. Der Inhalt darf also nicht direkt auf eine andere CD gebrannt werden. Eine aktuelle PC-Brenn-Software erkennt normalerweise den Kopierschutz und informiert den User. Wenn man versucht die Sperre zu umgehen, macht man sich strafbar. Dann drohen Geldstrafen, bei gewerbsmäßigem Handel mit Raubkopien sogar Haftstrafen bis zu fünf Jahren.
Unrechtmäßige Vorlagen nicht weiter kopieren
Wer eine offensichtlich unrechtmäßige Kopie weiter vervielfältigt, macht sich strafbar. Das gilt zum Beispiel für Kopien von kopiergeschützten Original-CDs. Gebrannte Spielfilme sollten immer misstrauisch machen – nahezu alle DVDs enthalten nämlich einen Kopierschutz. Bei Filmen, die gerade fürs Kino angekündigt sind, ist die Legalität grundsätzlich zweifelhaft.
Gesundes Misstrauen bei Urlaubs-Schnäppchen
Reisende greifen im Urlaub gerne bei besonders günstigen Angeboten zu und kaufen neue CDs oder DVDs. Doch sollten sie bei sehr günstigen Angeboten misstrauisch sein: Es kann sich dabei um professionelle, täuschend echt wirkende Raubkopien handeln – der Zoll kann sie ersatzlos beschlagnahmen.
Offensichtlich rechtswidrige Angebote im Internet dürfen nicht heruntergeladen werden. Das wurde 2008 klargestellt – das frühere Urheberrecht war hier nicht eindeutig. Vorsicht also bei kostenlosen Film- und Song-Angeboten aus zweifelhaften Quellen.
Finger weg von illegalen Downloads
Bei legalen Musik-Anbietern im Netz sind Downloads meist kostenpflichtig. Manchmal werden aber Gratis-Songs oder gratis Probewochen zu Werbezwecken angeboten – dann ist der Download unbedenklich. Legal ist es auch, Musik aus dem Programm von Internet-Radios mitzuschneiden und auf der Festplatte zu speichern.
Vorsicht bei Online-Tauschbörsen
Um Tauschbörsen bzw. Filesharer zu verwenden, muss man in der Regel Teile der Festplatte veröffentlichen. So kann schnell das eigene Musik-Archiv ungewollt online erscheinen. So werden urheberrechtlich geschützte Werke öffentlich zugänglich gemacht – und das ist strafbar. Die Inhaber von Urheberrechten können seit einigen Monaten mit einer richterlichen Anordnung direkt von Internet-Providern verlangen, Adressen mutmaßlicher Raubkopierer herauszugeben. Tauschbörsen sind nicht sicher, auch wenn sie es behaupten!
Wer kein Risiko eingehen möchte, findet bei unseren Musik Download Flatrates einige seriöse Anbieter mit kostenlosen Probewochen.

